Muay Thai (Thaiboxen), der Nationalsport Thailands, zählt zu den härtesten Kampfsportarten der Welt. Vielen Menschen sichert er den Lebensunterhalt, deshalb gehören Kinderkämpfe für Touristen und wettende Einheimische in den Stadien Thailands zum Alltag. Ein Mindestalter für die Kämpfer gibt es nicht. Für einen Hungerlohn gehen sie zwei- bis dreimal im Monat mit Boxkämpfen an ihre physischen und psychischen Grenzen. Die wenigsten schaffen es, ein begehrtes Boxidol zu werden und als Profi viel Geld zu verdienen. Mit 25 Jahren ist die Karriere meistens beendet.